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Copyright: Wolfgang Behrning
2012 Düsseldorf - Glücksburg
Fahrradtour vom 11. - 17. Juni 2012

Radroute 1750060 - powered by Bikemap 



11. Juni:
Kaffee/Brötchen in Kirchhellen um 12:00 h
. Gutes Wetter, um 10:00 h Sommersachen angezogen. Nach 100km in Coesfeld um 15:30 h Pasta gegessen. Das Mittelalter-Fest vom Wochenende, an dem ich zwei Tage lang Pommes frittiert habe, macht sich jetzt mit Müdigkeit bemerkbar. Bisher nur ein kleiner Schauer . Ich wusste gar nicht, dass es um Coesfeld herum soviele Hügel gibt! In Burgsteinfurt mit Regen angekommen und sehr herzlich von Tante und Cousin aufgenommen worden. Vielen Dank Sabine, Tante Anni und Helmut! Bei leckerem Gegrillten und einem 2:1 für die EM-Gastgeber Ukraine geht der Tag zuende. Weiteste Strecke seit vielen Jahren gefahren, trotzdem fühle ich mich noch gut. Vorgenommen hatte ich mir eigentlich nur etwas mehr als 100, da ich aber nicht nur "Autobahn" fahren will, sondern möglichst viele Fahrradwege nutzen möchte, werden die Tagesetappen doch wohl um Einiges länger als geplant. Die Durchschnittsfahrleistung betrug während der ganzen Woche zwischen 17,5 und 18,5. Der Tacho rechnet dabei nur die reinen Fahrzeiten. Wenn ich also vor einer Ampel warte, zählt die Zeit nicht weiter. Eine Angabe der reinen Fahrzeit erübrigt sich daher.
145 km von 08:00 - 18:30 h  


12. Juni:
Sehr gut geschlafen, sehr gut gefrühstückt und pünktlich um 08:00 abgefahren.  Wieder auf den tollen Bahntrassen-Radweg Billerbeck-Rheine, den ich schon 15 km vor Steinfurt gefahren bin. Etwas Regen, ab 10 h viel Sonne. In Rheine verfahren, nach 6 km hatte ich den Emsradweg wieder. Mittags in Lingen Pause gemacht mit Brot und Kaffee. Heute bis kurz vor Dörpen gefahren; da biege ich dann auf den Küstenkanal ab. Mäßiger Platz, aber direkt an der Ems.
125 km von 08:00 - 17:30 h

13. Juni: Da es am Zeltplatz keine Möglichkeit gab, Brötchen zu bekommen, habe ich in Dörpen gefrühstückt, bin dann bis Oldenburg am Küstenkanal entlang gefahren, teilweise langweilig, Abwechslung durch Moorgebiete. Nach der Pause am Hunteweg entlang mit vielen Schafen. Zeltplatz am Weserstrand, Fußball schauen in Grillbude: Deutschland : Niederlande 2:1. Sehr guter Zeltplatz mit Zugang zum Sandstrand an der Weser.
115 km von 09:30 - 17:00 h

14, Juni: Endlich mal selbst Frühstück gemacht, denn es gab Brötchen zu kaufen nach Vorbestellung, der Morgen ist kalt, aber sonnig. In Ruhe gepackt und aufgebrochen, da die Fähre erst um 09:30 h abging. Heute geht es querfeldein, da es keine ausgeschilderten Radwege gibt Richtung Glückstadt an der Elbe, dafür jede Menge Schotterstrecken und Moorgebiete. Mein Kartenmaterial ist sehr dürftig für diese Teilstrecke und ohne Hilfe meines IPhones (Navigation und Kompass) hätte ich Probleme bekommen. Glüklicherweise konnte ich gestern abend das Smartphone noch voll aufladen. Das ist auf solchen Touren ein Problem, denn es gibt noch kein ordentliches Akku-Ladegerät für den Nabendynamo; da hoffe ich, dass in ein paar Jahren die Entwicklung weit genug ist, um mich auf einer längeren Tour stromunabhängig zu machen.

Irgendwann am Nachmittag bin ich dann auf der Fähre bei Glückstadt, aber wo ist der nächste Zeltplatz? Die Plätze an der Elbe sind jeweils ca. 15 Stunden entfernt, bringen mich aber nicht meinem nächsten Tagesziel näher, also bleibt nur der Zeltplatz bei Itzehoe, der in Richtung Schleswig liegt. Dies ist der schlechteste Platz, auf dem ich je war: dunkel, alte, fast schrottähnliche Wohnwagen stehen irgendwie 'rum, kein Tisch, keine Bank, nichts, altes Sanitärgebäude, Rechnung sofort beim feingerippten, rauchenden Platzwart bezahlen. Aus dem Schrottmobil neben meinem Platz taucht auf einmal ein Lockenwicklerkopf auf, der über den Platz stiert, fast unheimlich. Mein Abendessen nehme ich auf dem Fahrrad-Gepäckträger ein, dann nur noch ins Bett, schnell schlafen und morgens wieder früh los. Bin ich froh, dass ich zum Duschen meine Badelatschen mithabe, sonst hätte ich heute immer noch mit ekligem Fußpilz zu kämpfen.
138 km, von 09:30 h - 19:45 h

15. Juni: Ausführliches Frühstück bei McDonald, wegen Handyaufladung viel Zeit gelassen, daher erst wieder um 10:00 h weitergefahren. Da ich heute nur 100 Km fahren brauche, habe ich aber viel Zeit. Bis Schleswig und meinem "Kurz-vor-Ende-der-Tagestour"-Eis trocken, die letzten Km bis zu meiner Cousine in Neuberend kräftiger Regen, so dass ich dort wie ein begossener Pudel vor der Tür stehen. Meine Cousine und ihr Mann freuen sich sehr, denn ich war noch nie in ihrem Heim, obwohl sie schon 20 Jahre dort wohnen. Da gelobe ich natürlich sofort Besserung. Netter Abend, gut gegessen, gut geschlafen, vielen Dank auch auf diesem Wege dafür.
108 km, 07:45 h - 17:00 h

16. Juni: Heute ist wohl ein Regentag, da brauche ich wieder alle Regensachen. In Hollnis angekommen ist es jedoch erst mal sonnig, so dass alles sofort trocknet. Um 15:00 h melde ich mich auf dem sehr guten Zeltplatz dort an und fahre dann nach Glücksburg 'rein. Dort habe ich zur Feier des Ankomm-Tages erst mal eine leckere Ostsee-Scholle gegessen. Glücksburg liegt wohl direkt an der Ostsee, ich fühle mich aber, als wäre ich im Bergischen Land: dauernd 'rauf und 'runter. Abends sitze ich dann in einer netten Strandbude direkt an der Förde, bekomme Currywurst/Pommes und schaue Fußball-EM: Tschechien:Polen.

Ich merke heute, dass es mir schwer fällt, nichts zu tun; ich überlege ständig, was und wann ich etwas noch machen kann. Zur Ruhe kommen ist anders und liegt mir wohl auch nicht wirklich. Ich habe gerade einen Spaziergang an der Förde entlang gemacht, sehr schön, sehr ruhig, das Wetter ist toll, die Wolken ziehen den Himmel entlang.
61 Km, 10:30 h . 15:00 h zzgl. Glückstadt und zurück nach Hollnis

17. Juni: tristes Regenwetter am frühen Morgen, vorsichtshalber stehe ich recht früh auf, denn heute geht der Zug von Flensburg zurück nach Hause. Zelt zum ersten Mal nass abgebaut, Kaffee und Brötchen gibt's bei Edeka in Glücksburg. Nach Flensburg sind es ab da nur noch 15 Km. Erinnerungen an meine Bundeswehrzeit kommen hoch bei der Fahrt nach Flensburg hinein und am Bahnhof. Damals war ich dort alle paar Tage angekommen; heute sieht es dort noch genauso aus. Liebe Flensburger: Renoviert doch mal Euren Bahnhof, das ist ja ätzend! Die Zugfahrt zurück ist entspannend, nur der Cateringwagenfahrer im Intercity ab Hamburg war etwas daneben, wollte er doch durch 15 Fahrräder hindurch in sein Vorratsabteil. Da hat die Bahn wohl etwas falsch organisiert. Irgendwie quetschte er sich aber leise fluchend durch die Räder durch. Ab Düsseldorf Hauptbahnhof dann noch mal ein kleines Stück bis nach Hause, seid gegrüßt, Ihr Lieben!
30 Km, 08:00 h - 19:30 h

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Überarbeitet am  
  31.05.2015  
News  
  Der Text zu meiner letzten Reise von Düsseldorf nach Berlin ist jetzt inkl. Bilder überarbeitet. Viel Spaß beim Lesen und Schauen!  
Buchrezension  
  Momentan lese ich kreuz und quer.